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Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.

Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.

Tiefer noch ein bisschen tiefer
schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
dunkles Blut und mir wird warm.

Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich.

Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.

Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich.

Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.

Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich

Wenn es Nacht wird, ich mich vor den Spiegel stelle & mir einfach in die Augen sehe.. sehe ich Hass, Trauer, Schmerz & das Böse in mir, ich bekommse selber Angst vor mir...

Manchmal, habe ich das Verlangen einfach ne Knarre zu nehmen auf die Straße gehen & den Leuten einfach die Knarre an den Kopf halten, um ihr fehlen & weinen zu hören & um dann einfach abzudrücken...

 

Warum ich mich selber verletzte?

Es ist das Blut, das mich so fasziniert.. dieses Rot & der Süße Geschmack... & am Ende die Narben auf meinem Körper sehen zu können...

 

 

 




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